Hier sprechen wir über Naturschutz!

Die Hornisse

ocellen

Die Hornisse ist die größte in Mitteleuropa lebende Faltenwespe. Die Körpergröße der Königin beträgt von 23 bis zu 35 Millimeter, die der Arbeiterinnen 18 bis 25 Millimeter und die der Drohnen 21 bis 28 Millimeter. Als Hornissenart ist sie erkennbar an der Gestalt des Kopfes: Bei Ansicht von oben ist der hintere Abschnitt des Kopfes, hinter den Komplexaugen zu den Seiten hin stark erweitert, dadurch sind die Ocellen (kleine Augen zwischen den Augen) weiter vom Kopfhinterrand entfernt als von den Komplexaugen, ihr Abstand ist mehr als doppelt so groß.

Nest

Diese posierliche Tierchen sind bei uns am Gewässer schon lange heimisch und fühlten sich auch immer wohl. Doch der Andrang von Bade- und Partygästen in den letzten Jahren hat die Hornisse aus den Bauten in einem Baumstumpf ( der wohl ausgeräuchert wurde) und unter einem Stein in Ufernähe vertrieben Nest Doch seit 3 Jahren hat sich die gesamte Population in unseren Bauwagen verkrochen und dort neues Wohlfühlklima gefunden. Das Nest wächst seither jedes Jahr erheblich und wir sind sehr froh, diesem nützlichen Insekt ein neues störfreies Zuhause bieten zu können. Übrigens sind Hornissenstiche vergleichsweise harmlos. Dieses Insekt ist sehr nützlich. Da es nur noch wenige gibt, ist die Hornisse nach Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG § 7 Abs. 2 Nr. 13) besonders geschützt


Die Ringelnatter

Ringelnattern sind semiaquatisch, dass heißt sie leben sowohl im Wasser als auch an Land. Sie sind wechselwarme Tiere und benötigen am morgen Sonnenwärme um aktiv zu werden. Besonders aktiv ist sie vormittags und in den frühen Abendstunden.

Werden sie gestört, ergreifen sie die Flucht und ziehen sich in eine Bodenhöhle oder in dichtes Gestrüpp zurück. Sind sie an der Flucht gehindert, nehmen sie eine Angriffsstellung ein. Hierbei flachen sie ihren Kopf ab und gehen in eine Art S-Stellung, die sehr der einer Kobra ähnelt. Dabei stoßen sie mit dem Kopf in Richtung des Angreifers (ein paar Zentimeter neben das Ziel), was oft so aussieht als würden sie beißen wollen. Da das Maul dabei geschlossen bleibt, handelt es sich hierbei um eine reine Droh-Gebärde. Fasst man sie dennoch an können sie ihre Analdrüsen entleeren, was wirklich furchtbar stinkt.

Nest

An unserem See gibt es eine gesunde Population, die jedes Jahr junge Schlangen hervorbringt. Besondere Freude macht es uns, wenn wir den einen oder anderen Racker im nächsten Jahr wiedersehen. Außer den vielen natürlichen Feinden, macht besonders der Bade-und Partybetrieb, es den Junschlangen schwer in den Morgen- und Abendstunden Beute zu machen. Die Ringelnatter ist durch das Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützt.

Die Zauneidechse

Wer kennt sie nicht aus seiner Kindheit. Heute ist es jedoch wie ein sechser im Lotto, wenn man mal eine beobachten kann. Die Zauneidechse.

Nest

Die Zeichnung der Zauneidechsen besteht auf dem Rücken aus einem mittelbraunen Band mit dunklen Flecken die manchmal helle Tupfen zeigen. In der Mitte verläuft ein stark unterbrochener Mittelstrich aus diesen hellen Flecken. Nest Links und rechts wird diese Rückenzeichnung von zwei helleren Längsbändern begrenzt. An der Seite besitzen sie meist Augenfleckenzeichnungen. Die Männchen besitzen an den Seiten eine grüne Farbe, die während der Paarungszeit, nach der ersten Häutung besonders intensiv ist. Es gibt auch männliche Exemplare deren Rückenzeichnung ebenfalls Grün ist. Nest Die Gestalt der Zauneidechse ist relativ gedrungen und kräftig. Die Zauneidechse ernährt sich, wie die anderen Eidechsenarten auch, von kleineren Tieren, insbesondere Würmern, Insekten und Spinnen. Ob bestimmte solche Tiere als Beutetiere bevorzugt werden, ist nicht bekannt.

Wir freuen uns immer wenn wir diese schnellen Repilien beim Fischen beobachten können. Wenn man einige Zeit still am Boden sitzt, kann es einem sogar passieren, dass sie sich dieses scheue Reptil, in unmittelbare Nähe ein Sonnenbad genehmigt. Zauneidechsen sind durch das Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt.

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